Artefakte eines bewegten Sommers

Einen Sommer lang haben Menschen aus Gropiusstadt mit Berliner Kulturschaffenden den Kiez erkundet. Die urbane Entdeckungsreise führte Woche für Woche an geheime Plätze und schattige Spielwiesen, die mit einfachen Mitteln in sinnliche und sinnvolle Freizeitorte verwandelt wurden.

Vor der beeindruckenden Hochhaus-Kulisse spielten Kinder und Erwachsene Minigolf auf Sperrmüll und experimentierten im Freilandlabor. Wir haben gemeinsam gegessen und gelacht und zwischendurch ein paar Fahrräder repariert. Und auch wenn der ein oder andere vielleicht der Meinung ist, Gropiusstadt hätte schon genug davon: Wir haben auch ein paar neue Hochhäuser gebaut.

Die Ausstellung „Gropiusgeflüster“ wurde am 15. September von Bezirksstadtrat Jan-Christopher Rämer im Gemeinschaftshaus Gropiusstadt eröffnet, sie zeigt noch bis zum 15. Oktober die Artefakte des Sommers in Bildern und Objekten. Das „Gropiusgeflüster“ soll als Anlass zum Erinnern und Nachempfinden dienen und zugleich eine Vorschau sein auf das kommende Jahr – denn wir kommen wieder, keine Frage.